Wer sich kümmert hegt und pflegt – Infos über das Pflegen
Im Alter meiner Enkel machte ich mir um Senioren Pflege natürlich keine Gedanken, aber seitdem ich „Oma-Aua“ bei meiner jüngsten Enkelin heiße, da ich wegen eines Rückenleidens öfters „Aua“ sage, bin ich mit diesem Thema ja schon direkt persönlich konfrontiert.
Allerdings nicht das erste Mal, denn als meine Mutter Pflegefall wurde, halfen wir, sprich neben mir auch unsere beiden Kinder und mein Mann, ihr so gut wir konnten, mussten aber teilweise eine professionelle Firma, die sich mit Senioren Pflege speziell auskennt, in Anspruch nehmen. Denn zu helfen beim Waschen und Anziehen, Essen vorzubereiten, auf die Pilleneinnahme zu achten, usw. ist die leichte Seite. Spritzen zu geben, oder krankheitsspezifische Anwendungen zu vollziehen, die andere, die ein Laie nicht ausüben kann und darf.
Jeder der einen Familien Angehörigen ins Haus aufnimmt, oder ihn in seinen eigenen vier Wänden pflegt und versorgt, sollte sich mit der zuständigen Krankenkasse zur Unterstützung der Pflege eines Senioren in Verbindung setzen. Denn neben dem Pflegegeld werden auch Hilfsmittel, wie z.B. ein spezieller Toilettenaufsatz, Rollstuhl, Gehwagen, oder Badelifter, von der Kasse getragen. Und nicht zu vergessen auch Pflegepersonal wird im Umfang der entsprechenden Pflegstufe bezahlt.!
Wenn es wohnlich und beruflich möglich ist sollte man m.E. Familienangehörige im senioren Alter selber pflegen. Wobei man aber seine Grenzen auch nicht überschätzen sollte. Denn letztendlich wäre niemandem geholfen, wenn die Senioren Pflege zur Überlastung führen würde. Dann wäre mein Ratschlag eine vernünftige Unterbringung in einem Heim zu suchen.