Von der Alterssichtigkeit wird früher oder später jeder einmal betroffen sein. Denn dies ist eine ganz normale Alterserscheinung. Männer und Frauen betrifft das gleichermaßen. Warum? Für die richtige Nah und Ferneinstellung ist die Linse des Auges verantwortlich. Mit zunehmenden Alter verhärtet sich diese aber. Dadurch ist die Linse nicht mehr in der Lage sich für Naheinstellungen zu wölben.

Wie macht sich das bemerkbar? Es treten Probleme im Nahsehen auf. Das Lesen strengt immer mehr an. Die Betroffenen halten die Zeitung weit vom Körper weg, da in der Nähe Zahlen, Buchstaben und Bilder verschwommen sind. Schwierigkeiten bereitet es auch einen Faden in eine Nadel zu fädeln. Zusätzlich treten bei längeren Naharbeiten Kopfschmerzen oder ein Druckgefühl hinter der Stirn auf.
Wenn man diese Beschwerden an sich beobachtet sollte man umgehend einen Augenarzt aufsuchen. Anhand der Augenuntersuchung und einer Sehprüfung, stellt der Arzt die Diagnose.

Um die Alterssichtigkeit auszugleichen wird meist eine Brille verordnet mit sogenannten Plusgläsern. Viele Menschen benötigen 2 Brillen , eine Nahsicht und eine Fernsichtbrille. Die Brillenstärke richtet sich nach der gewünschten Entfernung die zum Beispiel zum Lesen benötigt wird. Die Augen regelmäßig von einem Facharzt für Augenheilkund überprüfen lassen. Es empfiehlt sich ab ca 45 Jahren sich einmal jährlich auf Alterssichtigkeit untersuchen zu lassen. Es handelt sich um keine Krankheit. Man sollte da Nachsichtig sein, mit den Senioren!